Newsflash

Link der Woche

http://www.fc45.de/

 
 
Ginga Drucken E-Mail

Fußball Kulturtipps

Dokumentartionen / Spielfilme


Regie: Hank Levine, Marcelo Machado & Tocha Alves, Brasilien 2005, 63min

Vom Produzenten des Oscar-nominierten Films „City of God” kommt der dynamische Dokumentarfilm „Ginga” über das Geheimnis des brasilianischen Fußballs.

GINGA – unbeschreibbare, mystische Art der Körperbewegung – ist die Essenz des brasilianischen Nationalstolzes und das Geheimnis brasilianischer Fußball-Kunst.

Regie führten drei junge Filmemacher, die in GINGA brasilianische Ansichten des Nationalsports Fußball erforschen. Der Film zeigt kurze Einblicke in das Leben verschiedener Spieler aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und Regionen des Landes. Ihre Geschichten zeichnen das spezielle Bild eines außergewöhnlich fußballbegeisterten Brasiliens.




"Fußball ist unser Leben"

Wenn die Herren Millionäre auf dem Platz nicht richtig Gas geben, dann platzt den Fans schon mal der Kragen. Wenn sie dann auch noch mitkriegen, dass ihr teurer Superstar absichtlich verlieren will, um vorzeitig den Verein wechseln zu können, dann wird eingeschritten - erst recht, wenn man sein Haus darauf verwettet hat, dass der wechselwillige Kicker das nächste Tor schießen wird. Doch wie sollen sie dem verwöhnten Starspieler wieder Beine machen? Darauf gibt's nur eine Antwort. Und die gibt's in der herrlichen Komödie "Fußball ist unser Leben". Nicht nur für Schalke-Fans ein Muss.



Ein kleiner Junge ist mit seinem Vater bei einen Fußballspiel, als dieser vor den Augen seines Sohnes erstochen wird.

Zehn Jahre später: Tiago, der kleine Junge vom Fußballspiel, und sein bester Freund Sabia leben in einer der vielen Favelas von Rio de Janeiro. Während Tiagos Bruder Marcos alles daran setzt, dass Tiago zur Schule geht und einen Weg aus den Slums bekommt, strebt Sabia eine Karriere beim Drogenboss des Viertels an. Auch Tiago hat einen anderen Ausweg für sich aus der Favela vor Augen: Er möchte Fußballer werden. Und er hat auch das Zeug dazu. Das erkennt auch Tubaro, der Drogenboss, und wird – zum Leidwesen Marcos – zum Förderer von Tiago. Aber Tubaros Unterstützung ist gekoppelt an Bedingungen: Tiago muss sich von Kriminalität und Tubaros Schwester Juliana fernhalten und fleißig trainieren. Als Sabia Tiago in einen Mord verwickelt, beginnt eine unaufhaltsame Spirale von Gewalt, und Tiagos Weg aus den Slums scheint für immer versperrt.

Deutschland 2005

<">

Fußball Kulturtipps

Literatur


Pelé: Mein Leben

416 Seiten, gebunden
Scherz Verlag
Mai 2006
Jetzt erzählt Pelé in seiner Autobiografie die ergreifende Geschichte des kleinen Jungen Edson Arantes do Nascimento aus der Provinzstadt Tres Coraçoes. Die Familie hatte kaum genug zu essen, der kleine Edson musste am Bahnhof Schuhe putzen gehen. Ein Fußball wäre viel zu teuer gewesen.

Aziz Adib Naufal, Jugendfreund Pelés: "Wir machten uns Fußbälle aus allem Möglichen. Zum Beispiel aus Socken. Wir stopften die Socken mit Stofffetzen und Zeitungspapier aus, und wir lernten nähen, um sie so rund wie möglich zu machen."

In seinem Buch verrät Pelé, dass er ursprünglich Torwart war, ein guter sogar. Nur eines konnte er noch besser: Tore schießen. So viele wie kein anderer. Manchmal über hundert in einer Saison, eins schöner als das andere. Mit 15 wirbelte er die brasilianische Liga durcheinander, mit 16 war er Nationalspieler. Doch er litt darunter, dass er seine Karriere unter einem Namen machte, den er hasste.



Christoph Bausenwein: Die letzten Männer

Die Torhüter des Fußballs bilden eine eigene Spezies. Zu den einsamen Männern zwischen den Pfosten zählten schon immer prägnante Gestalten.

.Von „Fatty“ Foulkes, der vor hundert Jahren mit 178 Kilo Körpergewicht das englische Tor hütete, bis hin zu Oliver Kahn, dem „Vul-Kahn“ im Tor der deutschen Nationalelf.

Christoph Bausenwein hat eine anekdotenreiche Kulturgeschichte der Torhüter verfasst, die mit der Erfindung des Tores beginnt und alle Größen vorbeiziehen lässt, die auf den Fußballfeldern der Welt die Nr. 1 trugen. Unter ihnen fand er Helden ebenso wie Versager, Strategen und Narren, Zocker und Pedanten, Herrscher und Knechte.

Sein Buch ist eine liebevolle und intelligente Hommage an all diese „letzten Männer“.




J. Möller, A. Kruse: Der Fall Hoyzer. Zocker, Schiris und Millionen.

Verlagsinfo:

Das Buch zum Fußball-Wettskandal

Manipulierte Spiele - gekaufte Schiedsrichter - getürkte Wetten - mafiöse Netzwerke

Anfang 2005 wird Deutschland vom Fußball-Wettskandal erschüttert. Wer wusste davon? Wie wurde alles aufgedeckt? Welche Konsequenzen zog der DFB? Was trieb Robert Hoyzer überhaupt dazu, Spiele zu "verpfeifen"? Wie ein rasanter Krimi liest sich der Bericht der beiden Journalisten, die als erste und exklusiv über den Fall Hoyzer berichteten.

Mit seinem Geständnis brachte Hoyzer den Skandal erst richtig ins Rollen – rasant und brillant recherchiert erzählen die Autoren, wie sich immer neue Abgründe auftaten, wie der Sumpf des europäischen Wett-Betrugs und der mafiösen Netzwerke immer tiefer wurde.

Die undurchsichtige Welt der Spielerberater, Zocker und Funktionäre... wer war gekauft, wer hatte mal »einen verdammt schlechten Tag«, welche Rolle spielte das berühmt-berüchtigte Cafe King in Berlin? Und welche Konsequenzen zog der DFB? Fragen, auf die »Der Fall Hoyzer« reichlich Antworten bereit hält. Wie ein Krimi liest sich der authentische Bericht der beiden Journalisten, die dank ihrer weit gespannten Kontakte so nahe wie nur irgend möglich am Geschehen waren.

Der größte Skandal der deutschen Fußballgeschichte: Schonungslos offen und detailliert aufgerollt.

"... ein Buch aus purem Dynamit!"
Berliner Kurier, 5.10.2005






Zinedine Zidane, Dan Franck: Der mit dem Ball tanzt

Verlagsinfo:

„Seine Füße sprechen mit dem Ball.“
STERN

„Zinedine ist am Ball ein Tänzer. Und er konnte alles, was er sah, nachmachen. Wie ein Stimmenimitator. Er sah einen Trick, eine Finte, eine Körperbewegung, eine Schusstechnik bei anderen Spielern, und sofort machte er es nach. Natürlich noch besser. Und weil ihm das Repertoire nicht genügte, erschuf er immer neue Abläufe und Körperbewegungen.“
Rolland Courbis, Zidanes Trainer in Bordeaux

Er war die Nummer 10 der französischen Nationalelf: der beste Fußballer der Welt. In seiner Kindheit spielte er auf dem harten Asphalt im Armenviertel von Marseille, eher er nach von Millionen von Fans weltweit gefeiert wurde und zum Symbol wurde.

„Der mit dem Ball tanzt“ entstand aus der Begegnung zwischen Zinedine Zidane, dem Sportler, und Dan Franck, dem Schriftsteller und Autor. Dieses Buch gibt einem für gewöhnlich eher scheuen und schweigsamen Mann das Wort, der sich hier rückhaltlos offenbart. Man erlebt mit ihm seine Leidenschaft, seine Ängste und Freuden, seine sportlichen Erfolge und Träume, aber auch seine Traurigkeit. Eine großartige Persönlichkeit unserer Zeit – nicht nur auf dem Fußballplatz.

Im April 2004 wird Zidane bei einer Fan-Umfrage der UEFA zum besten Fußballer Europas gewählt. In der Bestenliste der 50 Fußballer folgen Franz Beckenbauer und Johan Cruyff auf den Rängen 2 und 3.




Das Wunder von Bern

Autoren: Sebastian Dehnhardt, Guido Knopp
Verlag: Heyne
Erschienen: 2004

Kurzbeschreibung: Kaum ein Sportereignis hat in Deutschland jemals mehr Begeisterung hervorgerufen als der Sieg gegen die "unschlagbaren" Ungarn bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Zum 50-jährigen Jubiläum des "Wunders von Bern" hat Sebastian Dehnhardt in dem von Guido Knopp geleiteten Projekt bislang verschollen geglaubtes Material ausgewertet und zeichnet so erstmalig ein exaktes und vielschichtiges Porträt der hoch emotionalen Ereignisse.



Ronaldo
(von Wensley Clarkson)
Ronaldo, Luiz Nazario de Lima (geboren 22. September 1976) ist ein brasilianischer Fussballspieler und war bereits im Alter von 17 Jahren im Aufgebot der brasilianischen Weltmeistermannschaft der WM 1994, wurde jedoch nicht eingesetzt. Ronaldo erzielte während des Turniers fünf Tore.
Mit insgesamt 13 Toren bei Weltmeisterschaften ist Ronaldo damit schon jetzt nach Gerd Müller der erfolgreichste Torjäger der WM-Geschichte. Nach der WM wechselte Ronaldo für 45 Millionen Euro zu Real Madrid.





Die 10 - Magier des Fussballs

(von Rüdiger Barth, Giuseppe Di Grazia)
Wer war nun der perfektere Spieler - Pelé oder Maradona? Fragen wie diese können wahre Fussballenthusiasten endlos erörtern. Es sind halt ganz besonders die Regisseure im Mittelfeld, denen die Herzen der Fans zufliegen. Zwei Sportredakteure des Magazins Stern haben dem Phänomen des Spielmachers nun ein ganzes Buch gewidmet. Dem Thema angemessen zeichnen sich die Autoren Rüdiger Barth und Guiseppe di Grazia durch exzellente Ballbehandlung aus, umdribbeln das Thema elegant und spielen Pässe in die Tiefe.
Nach einem Vorwort von Franz Beckenbauer begegnen einem beispielweise die beiden grossen Spielmacher Overath und Netzer, die sich in einem launigen Gespräch Gedanken machen zum Thema "Spielmacher" und ihrer früheren Konkurrenz auf dem Platz. Was Trainer heute von einem Regisseur auf dem Platz erwarten, erfahren wir von Ralf Rangnick und Felix Magath. Und abgeschlossen wird das Buch konsequenterweise von einem Interview mit Michael Ballack, auf den sich immer noch die deutschen Hoffnungen richten, ein grosser Zehner zu werden, der in die Fussballgeschichte eingeht.
Für ein Fussballbuch ungewöhnlich gut geschrieben, begeistert Die 10 - Magier des Fussballs vor allem, weil es so kurzweilig und abwechslungsreich ist: Da gibt es Hommagen an grosse Spielstrategen wie Cruyff, Zico oder Zidane, viele Interviews, Listen und intelligente Überlegungen zu Spielkultur und Entwicklung des Fussballs. Denn das wird deutlich: Das Spiel ist heute viel schneller und athletischer, den Spielmacher alten Typs gibt es nicht mehr. Wie er aber aussehen wird, der Zehner der Zukunft, das kann mit diesem Buch trefflich diskutiert werden.





Das "Kahnsche Erfolgs-Prinzip"

Er zählt zu den besten Torhütern der Welt hat große Erfolge gefeiert, aber auch Niederlagen einstecken müssen. In diesem Buch lässt Oli Kahn seine Karriere Revue passieren und gibt anhand seines eigenen Lebenslaufes Erfolgs-Tipps für jedermann: wie man sein volles Potential ausnutzt und optimale Leistung erzielen kann.